Das Projekt

Die Arbeit befasst sich mit dem Aufnehmen und Dokumentieren der unterirdischen Gegebenheiten im Siegberg.

Dazu zählt die gut dokumentierte und bekannte Silberkaute aber auch einiges Unbekanntes wie sehr alte und tiefe Gewölbekeller aus dem 16. Jahrhundert, Systeme zur Wasserversorgung wie der Nikolausbrunnen, bis hin zu Verbindungsgängen aus alter Zeit.

Das genaue Ziel meiner Arbeit kann man nur schwierig auf einen Satz „runterbrechen“. Wenn ich es müsste, würde es vielleicht so klingen: „Verborgenes sichtbar machen“

Dahinter steckt jedoch viel mehr, als die Knappheit der Phrase vermuten lässt: Ich möchte die Gegebenheiten erkunden, fotografieren, vermessen, dokumentieren. Die dadurch gewonnenen Informationen sollen in enger Zusammenarbeit mit dem Siegener Stadtarchiv und der Bauverwaltung aufbereitet und abschließend der Öffentlichkeit in Form eines Internetauftrittes und eines Büchleins zur Verfügung gestellt werden. Durch Verbindungen zur Universität Siegen / Fachbereich Geologie ist es auch denkbar, ein 3D Modell des Siegberges mit unterirdischen Hohlräumen zu erstellen.

Sichtbare Stadtgeschichte

Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Geschichte der Generationen die vor uns Siegen so erschaffen haben, wie es ist. Unter der Grasnarbe ist noch vieles so wie noch vor 200 oder 300 Jahren. Das haben bisherige Begehungen gezeigt. Erstrebenswert wäre die Fundamente, die wie Wurzeln unseres „hier und jetzt“ im dunklen schlummern, bekannter zu machen. Eben Licht ins Dunkel zu bringen.

Für das Erreichen dieses Ziels bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen. Sie können die Arbeit darin unterstützen, indem Sie mir die Möglichkeit geben, Ihren Gewölbekeller und evtl. Gänge zu dokumentieren. Wenn sie weitere Informationen, wie alte Karten, Bilder u.ä. besitzen, wäre deren Dokumentation ebenfalls sehr hilfreich.

Für Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Presse

Ein Zeitungsbericht vom 02.11.2017 über das Projekt finden Sie hier:

 

 

 

Informationen

Laden Sie sich hier den Flyer über das Projekt „Siegener-Unterwelten“ herunter

 

 

 

Aufgrund der hohen Nachfrage muss erwähnt werden, dass die Anlagen für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Viele der Bauten sind in Privatbesitz. Die genauen Adressen werden i.d.R. nicht veröffentlicht. Vielleicht wird es später mal möglich sein, bestimmte Orte im Zuge von Führungen besichtigen zu können.